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Diagnosen beim Patient hinterlegen

So kannst du Diagnosen zum Patient hinterlegen

Verfasst von Alexander Fill

Benötigtes Recht: Diagnosen

Um Diagnosen beim Patient zu hinterlegen klicke auf das Patientenblatt > Stammdaten. Auf der rechten Seite findest du den Bereich Dauerdiagnosen. Dort klickst du auf das + Zeichen. Es öffnet sich ein Fenster.

Dort kannst du nun auswählen, ob es sich um eine Haupt- oder Nebendiagnose handelt und dann die Diagnose entweder eingeben, oder nach Diagnosecodes suchen. Um zu suchen, kannst du einfach anfangen zu schreiben und im Hintergrund werden standardisierte Diagnosen gefunden. Um diese zu übernehmen klicke diese einfach an. Im Anschluss klickst du auf Speichern.

Diagnosekodierungen

Wir verwenden für die Suche nach Diagnose / Diagnosecodes den Codierservice des Bundes (Bundesministerium für Gesundheit und Soziales). Dieser liefert sowohl die Diagnose selbst, als auch den SNOMED-CT und den ICD-10 Diagnosecode.

Was ist der Unterschied zwischen SNOMED CT und ICD-10?

SNOMED CT erlaubt eine detaillierte Beschreibung eines medizinischen Sachverhalts in einer standardisierten Ausdrucksweise, die durch die Übersetzungen desselben Konzepts in vielen Sprachen verständlich ist.

ICD-10 erlaubt eine sinnvolle statistische Darstellung der Krankheitsbilder und darauf basierend u.a. auch eine Finanzierung, z.B. nach bestimmten Diagnosegruppen.

Beispiel: Die „AV-Knoten-Reentrytachykardie“ ist eine seltene Herzrhythmusstörung, die in SNOMED CT durch das Konzept „233896004 AV-Knoten-Reentrytachykardie“ abgebildet ist. In der ICD-10 wird dieses Krankheitsbild unter dem Code „I47.1 Supraventrikuläre Tachykardie“ abgebildet. Für die klinische Dokumentation ist daher eher die Verwendung von SNOMED CT geeignet, für die Diagnosenberichterstattung ist eine Meldung nach ICD-10 aber völlig ausreichend und internationaler Standard.

Details zum Codierservice findest du unter:

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